Ob auf Vortragsveranstaltungen, in der Fachpresse oder auf den Betrieben selbst, überall wird über die Nettoenergiebewertung von Futtermitteln für Schweine diskutiert. Doch was bringt sie wirklich? Wir haben es auf „vier Punkte" gebracht.
Proteinreiche Futtermittel verlieren im Nettoenergiesystem als Energiequelle an Vorzüglichkeit. Daraus resultiert, dass weniger Protein in Energie umgesetzt wird, was wiederum den Stoffwechsel entlastet.
Das NE-System berücksichtigt, dass Faser-und NSP-reiche Futtermittel einen erheblichen Teil zur Energieabdeckung über die Dickdarmfermentation beitragen. Dies gilt insbesondere in der Sauenfütterung.
Aufgrund der geringeren Präferenz für proteinreiche Futtermittel sinkt auch deren Anteil in der Ration. Die Menge an erforderlichen Extraktionsschroten aus Übersee kann dadurch verringert werden.
Bei proteinreduzierten Mischungen ist weniger Energie für die Verstoffwechslung von Protein erforderlich. Bei der Bewertung nach Nettonergie wird dieser „Einsparungseffekt“ berücksichtigt. Die Gefahr der Verfettung durch etwaige überschüssige Energie wird somit verringert.
Kontakt aufnehmen
Jetzt anmelden