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ASP in Deutschland

Sektor News Sektor News16-3-2021
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Foto von Vincent M.A. Janssen von Pexels

Auch wenn die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachweislich noch kein Hausschwein, sondern nur Wildschweine, in Deutschland befallen hat, bleibt weiter Vorsicht und Vorsorge angesagt.

Denn seit September 2020 hat sich das Virus der ASP von Brandenburg aus immer weiter ausgebreitet. Bisher wurden ganze 825 ASP-Fälle bei Wildschweinen gezählt.

Was wurde bisher seitens der Behörden unternommen? Neben der Untersuchung und Beseitigung betroffener Tierkörper wurde eine Umzäunung der Kerngebiete in Angriff genommen. Des Weiteren wurde die Jagd auf Wildschweine intensiviert. Auch eine Aufklärung der Verbraucher findet statt, um z.B. davor zu warnen, dass Lebensmittelabfälle offen liegen gelassen statt in verschlossenen Behältern über den Hausmüll entsorgt werden.

Was können Sie als Schweinehalter tun?

  • Zum einen ist es sehr wichtig, eine strikte Biosicherheit auf den Betrieben einzuhalten.
  • Es dürfen auch keine Abfälle an Hunde und Katzen verfüttert werden.
  • Schweinefleischprodukte sollen nicht auf den Betrieb mitgenommen werden.
  • Der Kantinenbereich muss mit einer Handwaschgelegenheit ausgestattet sein.

Maßnahmen seitens ForFarmers

ForFarmers ist die Sicherheit ihrer Kunden und Mitarbeiter sehr wichtig. Bei Ausbruch der Tierseuche in Deutschland haben wir deshalb sofort reagiert.

So wurde ein ASP Krisenteam eingerichtet und allen Mitarbeitern die Symptome der ASP vermittelt.

Weiterhin wurden die Biosicherheitsmaßnahmen und Hygieneprotokolle verschärft.

  1. Konkret bedeutet dies, dass jeder LKW, der einen Schweinekunden im Beobachtungsgebiet mit Futtermitteln von ForFarmers beliefert, nachher in einer LKW Waschanlage gewaschen und desinfiziert wird.
  2. Auf die Hygiene der Räder und Radkästen wird besonderen Wert gelegt; vor jedem Befahren und Verlassen einer solchen Betriebsstätte findet eine Desinfektion statt.
  3. Während der Entladung auf diesen Betrieben tragen unsere Fahrer durchweg Einweg-Schutzkleidung, die sie vor Ort an geeigneter Stelle entsorgen müssen und nicht weiter mit sich mitführen.

Außerdem stehen an jedem Standort Sprühsysteme für LKWs zur Verfügung. Vor jeder Auslieferung von ForFarmers Futter werden die Silo-LKWs damit gereinigt.

Ställe werden nur nach vorheriger Erlaubnis betreten.