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"Die Beratung und die Tools machen ForFarmers für mich einzigartig!"

Sektor News Sektor News19-5-2020
Afbeelding: Michael Beyer und Maria

Michael Beyer bewirtschaftet zusammen mit seinem Vater einen Milchviehbetrieb in Rhauderfehn. Vater und Sohn kümmern sich täglich um etwa 180 Kühe, samt einer Nachzucht von ca. 140 Tieren. 2016 entschied sich die Familie auf das automatische Melken umzusteigen. Den Anfang machte ein Roboter der Marke DeLaval, zwei Jahre später kam dann ein zweiter DeLaval-Roboter dazu. Ein Teil der Kühe und alle Tiere, die besondere Aufmerksamkeit benötigen, beobachtet oder behandelt werden müssen, werden im Melkstand gemolken. Für Michael Beyer ist dies die beste Lösung, um alle Tiere gut im Auge zu haben. Aktuell liegt der Betrieb bei einer Milchleistung von 9.500 Litern bei 4 % Fett und 3,4 % Eiweiß pro Jahr. Für die Grundfutterversorgung dienen etwa 110 ha Grünland und 30 ha Ackerland für den Maisanbau.

Das automatische Melken bietet viele Vorteile

Im Vergleich zum herkömmlichen Melken, bietet für Familie Beyer das automatische Melken viele Vorteile. Vor allem die höhere Frequenz an Melkungen der hochleistenden Kühe (bis zu 4 Mal täglich) und die damit verbundene, höhere Milchleistung spielt eine große Rolle. Auch die Arbeitserleichterung steigert die Effizienz dieser Investition und gibt Michael Beyer mehr Zeit für Tierbeobachtungen und ein gezieltes Herdenmanagement.

Roboter-Analyse-Programm gibt tiefe Einblicke in den Roboter

Afbeelding: Maria Fühner

Maria Fühner, Spezialberaterin Rind und AMS-Spezialistin, betreut den Betrieb Beyer seit über einem Jahr und analysiert in regelmäßigen Abständen die Roboterdaten mit Hilfe unseres Roboter-Analyse-Programms (RAP). Das RAP ist ein eigens von ForFarmers entwickeltes Analysetool. Innerhalb weniger Minuten werden die aktuellen Daten des AMS ausgelesen und können analysiert werden. Dabei übersetzt das RAP die enorme Datenflut des Melkroboters in übersichtliche Tabellen und Graphiken.
Die Stärken und Schwächen der gesamten Herde, sowie einzelner Leistungsgruppen und sogar einzelner Kühe, werden auf diese Weise sehr schnell deutlich.

Sehr interessant für Michael ist die Kraftfutterzuteilung, die sich durch das Tool einfach aufbereiten lässt. Welche Kuh wie viel Kraftfutter bekommt und wie viel tatsächlich abgenommen wird, lässt sich so ganz einfach darstellen. Mit diesem Wissen kann an kleinen Stellschrauben gedreht werden, um die Roboter noch effizienter arbeiten zu lassen. Dies macht es für Michael zu einem klaren Unterscheidungsmerkmal zu anderen Futtermittelherstellern.

Maria besucht diesen Betrieb etwa alle 4 Wochen – immer nach der Milchkontrolle, um die aktuellen Ergebnisse zu besprechen. Somit findet eine regelmäßige Bewertung der Ration statt.

Trockensteherfütterung als größte Baustelle

Afbeelding: TransLac Zero

Lange Zeit hatte Familie Beyer mit Problemen in der Transitphase zu kämpfen. Neben typischen Erkrankungen, wie Milchfieber, musste auch oft eine medikamentöse Nachbehandlung durchgeführt werden. Es war klar, hier muss sich etwas ändern!

Durch den Einsatz von TransLac Zero, einem innovativen Spezialfuttermittel, gibt es kaum noch kranke Tiere. Die Gesundheit und Kondition der Trockensteher hat sich deutlich verbessert. „Die Tiere starten viel besser in die Laktation, sie sind fitter, geben besser Milch und machen einfach Spaß“, so Michael.

TransLac Zero wird bei Beyers ab dem Trockenstellen einphasig gefüttert. Dieses 1 kg-Produkt gehört zu unserem Transitionkonzept „TransLac“ und besteht aus gecoateten sauren Salzen. Interessant ist hier die Möglichkeit der einphasigen Fütterung, was die Anwendung einfacher macht. Durch die Ansäuerung bietet TransLac Zero eine exzellente Milchfieberprophylaxe, die Tiere starten viel leichter in die Laktation und die Kälber werden optimal auf das Leben vorbereitet.

Betriebsspezifisches Ausgleichsfutter macht das Füttern einfacher

Um eine langanhaltende, gleichbleibende Milchmenge zu garantieren, ist es wichtig, den Kühen täglich eine Ration mit nahezu gleichen Mengen und Inhaltsstoffen vorzulegen. Durch das einzelne Dosieren von Zusatzfuttermitteln, wie Mineralfutter, war es in der Vergangenheit schwer, diese Homogenität der Ration zu garantieren.

Seit einiger Zeit füttert Michael ein betriebsspezifisches Ausgleichsfutter (AGF), eine kundenindividuelle Kombination aus Rohwaren, die exakt auf den Bedarf der Kühe angepasst ist. In diesem AGF sind bereits alle wichtigen Zusatzstoffe, also Minerale, Vitamine, Hefen, Futterfette und Natriumbicarbonat, enthalten und können einfach dem Grundfutter hinzugemischt werden. Das macht es einfach und erleichtert den Mischprozess.
Für Landwirt Beyer ist dies eine runde Sache, „natürlich muss ich mich hier auf die gewissenhafte Produktion bei ForFarmers verlassen, aber da hatte ich bisher keinerlei Bedenken. Die Kühe würden das sofort widerspiegeln, wenn etwas nicht passt.“
Am Roboter bekommen die Kühe das Roboterpellet, Maxima RoboFit, dies ist besonders schmackhaft und lockt die Kühe zum Melken. Dazu füttert Familie Beyer noch ein spezielles Eiweißfutter, das Supplement Protein 21. Die Fütterung dieses Einweißfutters, als zweite Sorte am AMS, ermöglicht es, die Kühe gezielt in der Milchleistung starten zu lassen. Darüber hinaus wird die Persistenz der Kühe gefördert und das Risiko einer Verfettung zum Ende der Laktation minimiert.

Durch diese Fütterungsumstellung hat sich die durchschnittliche Tagesleistung pro Kuh und Tag von etwa ca. 28 Liter auf etwa 32 Liter verbessert.

Da Natriumbicarbonat ganzjährig gefüttert wird, sind die Kühe für den Hitzestress im Sommer schon gut gewappnet. Dazu kommt oft auch noch das TMR Stabil, welches als Puffer dient, um die Silage am Futtertisch vor Nacherwärmung zu schützen und die Schmackhaftigkeit zu erhalten. Um es den Tieren so angenehm, wie möglich zu machen, sind im Stall automatische Ventilatoren angebracht, die sich ab 20 Grad einschalten. Wenn alles so klappt, wie sich Beyers das vorstellen, sollen dieses Jahr auch noch weitere dazu kommen.

Betriebsblindheit hat bei Maria keine Chance

Hierzu erklärt Michael: „Maria geht bei jedem Besuch mit mir durch den Stall und sagt frei heraus, was ihr auffällt. Die direkte Kommunikation und der Austausch sind hier sehr wichtig.“ Denn eins ist klar: das Ziel ist bei Landwirt und Berater gleich – gesunde und aktive Tiere, die gerne zum Roboter gehen und eine optimale Milchleistung erbringen. Oft hilft Maria auch, die tägliche Arbeit zu erleichtern und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. „Dadurch sieht man oft Dinge, an denen man sonst schnell mal vorbeigeht, weil einem einfach die Zeit dafür fehlt“, so Michael. Durch die regelmäßigen Besuche wird immer wieder geschaut, was man bei der Haltung und Fütterung der Tiere noch verbessern und ändern kann.

Afbeelding: Betriebsblindheit

Tiergesundheit steht an oberster Stelle

Für die Zukunft wünscht sich Michael, dass die Tiere weiterhin so gesund bleiben und die Milchleistung halten. Natürlich ist eine Steigerung der Milchleistung auch wichtig, aber die Gesundheit steht dabei im Mittelpunkt. „Natürlich muss die Milchmenge stimmen, aber, wenn ich glückliche und gesunde Tiere im Stall stehen habe, ist mir das mehr Wert, als der letzte Tropfen mehr Milch im Tank“, so Michael.

Durch die Zusammenarbeit mit ForFarmers sehen die Tiere wesentlich besser aus, sind fitter und auch die Klauengesundheit konnte gesteigert werden. Kühe, die gut zu Fuß sind, ersparen Arbeitszeit, da sie nicht so oft zum Roboter geholt werden müssen. Ebenso haben Kühe, die lauffreudig sind und gerne zum Roboter laufen, mehr Melkungen, was die Milchproduktion fördert.  

Ein wichtiges Anliegen für Michael war die Fruchtbarkeit: „Dies war eines der großen Baustellen und auch ein großer Kostenfaktor, die ich zusammen mit Maria bearbeitet habe. Mittlerweile habe ich kaum noch Probleme, die Tiere tragend zu bekommen. Somit konnten wir hier den Arbeitsaufwand und die Kosten senken.“

Fazit von Landwirt Michael Beyer

„Die fachliche Beratung macht ForFarmers für mich aus! Die Konzepte, Tools und das Wissen, das Maria mitbringt, ist für mich der ausschlaggebende Punkt in der Zusammenarbeit mit ForFarmers.“

Afbeelding: Maria und Michael Beyer_2