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News und Tipps

Kokzidiose, was hilft wirklich?

Sektor News Sektor News11-4-2018

Kokzidien sind Darmparasiten, die schwerwiegende Darmentzündungen verursachen können. Die Oozysten sind äußerst widerstandsfähig und können auch noch nach Monaten Infektionen verursachen. Jede Herde durchläuft in der Regel eine Infektion mit unterschiedlichen Kokzidiose-Erregern. Ist die Infektion überstanden, sind die Tiere für den Rest Ihres Lebens immun. Erreger der "Eimeria Familie" herrschen bei Masthähnchen vor. 

Afbeelding: Kokizidose_558x371

Wie erkennen Sie einen Kokzidiose-Ausbruch?

Kokzidiose wird häufig als „der schleichender Tod“ bezeichnet, denn die Symptome lassen sich manchmal schwer erkennen. Zu den wichtigsten Symptomen zählen:

  • Scharren im Futter
  • Struppiges Federkleid
  • Bleicher Kopf
  • Vermehrte Neigung zu Gruppenverhalten
  • Gelblicher bis grauer Kot; evtl. mit Spuren von Blut und Schleim
  • Verändertes Wasser-Futter-Verhältnis
  • Stagnierende Futteraufnahme

Welchen Schaden richten Kokzidien an?

Die Folgen hängen von dem Ausmaß und dem Erregertyp ab. Bei schwerem Befall (E. maxima) kommt es zu Darmentzündungen, die einen Energieverlust des Tieres zur Folge haben. In allen Fällen verschlechtert sich die Futtereffizienz und kann die Verlustrate ansteigen. Auch die Einstreu wird in Mitleidenschaft gezogen. Das wirkt sich wiederum negativ auf das Wohlbefinden der Tiere aus (Fußballen, Kotflecken und Hautentzündungen).

Welche Maßnahmen können Sie ergreifen?

Ein erfolgreicher Ansatz steht und fällt mit strikten Einhaltung von Hygienemaßnahmen. Reinigen und desinfizieren Sie die Ställe gründlich; das gilt besonders für schwer zugängliche Stellen. Beachten Sie, dass der langzeitige Einsatz eines Anticox-Mittels die Wirksamkeit beeinträchtigen und den Aufbau von Restistenzen begünstigen kann. Beraten Sie sich immer mit Ihrem Tierarzt.

Ein gutes Management hilft, Problemen vorzubeugen. Vermeiden Sie unnötigen Stress für die Teire indem Sie auf die richtige Klimaeinstellung und eine ausreichende und gute Versorgung der Tiere mit Wasser und Futter sicherstellen. Aber vergessen Sie nicht, dass ein erfolgreicher Ansatz mit der strikten Einhaltung von Hygienemaßnahmen steht und fällt.

Vergewissern Sie sich über den Gesundheitszustand Ihrer Herde

Gehen Sie auf Nummer sicher und lassen Sie die Tiere in der dritten und vierten Lebenswoche von einem Tierarzt untersuchen. Hierdurch erhalten Sie einen guten Einblick in den Gesundheitszustand Ihrer Tiere. Beraten Sie sich auch mit unseren Spezialberatern. Sie haben ein geschultes und wachsames Auge für die Gesundheit Ihrer Tiere und unterstützen Sie gerne.

Mit APOLLO unnötigen Stress vermeiden

Apollo, das Fütterungskonzept für Broiler von ForFarmers, berücksichtigt die sensiblen Phasen der Imfpung des höchsten Kokziendrucks. Intelligente Futterwechsel sorgen dafür, dass die Tiere in dieser Zeit nicht durch einen Futterwechsel zusätzlichen Stress erfahren.