For the Future of Farming
09-03-2017

Hygiene in der Futterküche schmeckt Schweinen besser

Hygiene Futterküche - Mischtank

Die Ergebnisse entsprechen nicht den Erwartungen? Eine mangelhafte Hygiene in der Futterküche kann die Ursache sein. Nicht selten macht sie sich durch eine niederigere Futteraufnahme und hieraus resultierende geringere Wachstumsraten bemerkbar. Aber auch eine schlechte Futterverwertung und zu hohe Verluste können ihren Ursprung in einer unzureichenden Fütterungshygiene haben. Eine um 5 Prozent geringere Futteraufnahme schlägt sich bei gleichbleibender Futterverwertung in 40 Gramm niedrigeren Tageszunahmen nieder. Beugen Sie einer eingeschränkten Futteraufnahme vor und wenden Sie diese praktischen Tipps für die Gewährleistung einer guten Hygiene in der Futterküche an.

In der ersten Ausgabe unseres Newsletters konnten Sie bereits lesen, wie Sie einem Futterwertverlust bei der Lagerung von Nebenprodukten und Rohstoffen vermeiden können. Der nächste Schritt zur Optimierung der Fütterungshygiene führt uns in die Fütterküche. Wir haben einige Tipps für Sie bereit gestellt:

Kontrolle als feste Wochenaufgabe
Viele Wege führen nach Rom. Das gilt auch für die Verwirklichung einer guten Hygiene in der Futterküche. Der Markt bietet zahlreiche Reinigungs- und Desinfektionsmethoden, wie beispielsweise rotierende Sprühkugeln, UV-Lampen sowie Säure- und Laugenreinigung. Machen Sie die Kontrolle der Küchenhygiene zu einem festen Bestandteil Ihrer Wochenplanung. Führen Sie dabei die folgenden kritischen Kontrollpunkte wöchentlich aus:

  • Reinigen Sie den Steinfänger.
  • Entfernen Sie Ablagerungen rund um die Zufuhr zum Mahlwerk.
  • Kontrollieren Sie alle Tanks (inklusive des Wassertanks) auf Ablagerungen und entfernen Sie eventuelle Ablagerungen sofort.
  • Kontrollieren Sie die Sprüher.
  • Prüfen Sie den Nullpunkt und eichen Sie ihn bei Abweichungen erneut.
  • Reinigen Sie die UV-Lampe.
  • Kontrollieren Sie den Verbrauch an Reinigungsmitteln.

Reinigungskreis
Wenden Sie für eine gründliche Reinigung das Prinzip des Reinigungskreises an. Dieser Kreis stellt das Zusammenspiel der verschiedenen Reinigungselemente dar: Wassermenge, Temperatur, Zeit, Reinigungsmittel und Druck. Verwenden Sie bei der Reinigung kaltes oder kälteres Wasser? Dann sollten Sie die Spülzeit entsprechend verlängern. Verwenden Sie weniger Wasser? Dann sollte der Wasserdruck erhöht werden. Sorgen Sie dafür, dass alle Reinigungselemente im Gleichgewicht sind. Gleichgültig, welche Methode Sie anwenden: Das Endergebnis zählt!
 

Afbeelding: Reinigungskreis

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