For the Future of Farming
09-03-2017

Ferm4Farm: Höhere Absetzgewichte mit fermentierter Fütterung

Ferm4Farm proef zeugenbedrijf

Fermentiertes Futter hat einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit. Es führt zu einer besseren Verdauung und Futterverwertung, weniger Gesundheitsproblemen und einer geringeren Stickstoff- und Phosphatproduktion. Die Praxistests im Sauenbetrieb der Familie Van Asten zeigen aber auch, dass mit dem Ferm4Farm-Konzept höhere Ferkelgewichte erreicht werden.

ForFarmers forscht kontinuierlich danach, den Mehrwert von Ferm4Farm zu begründen und das Konzept weiter zu verbessern. Inzwischen haben wir die Daten von mehr als 65 Labor- und 17 Praxisversuchen gesammelt und ausgewertet. Hierbei wurden jeweils die Ergebnisse der fermentiert gefütterten Tiere denen einer Kontrollgruppe gegenübergestellt, die nicht fermentiertes Futter erhalten haben. Diese Tests wurden sowohl bei Sauen, Ferkeln als auch Mastschweinen durchgeführt. Mit Familie Van Asten und Weda Holland wurde vor Kurzem ein Test an Sauen beendet.

Versuchsaufbau
In diesem Praxistest erhielt eine Gruppe von 67 tragende Sauen 35% fermentierten Weizen und Gerste, während die Kontrollgruppe (68 Sauen) die gleiche Menge unfermentierten Weizen und Gerste erhielt. Die weitere Rationsgestaltung war für beide Gruppen gleich (Ergänzer und Nebenprodukte). Das Laktationsfutter für die Sauen der Kontrollgruppe enthielt 40 % fermentierten Weizen und Gerste. Die Kontrollgruppe bekam Laktationsfutter mit 40 % unfermentiertem Weizen und Gerste. Alle anderen Bedingungen waren für beide Gruppen gleich.

Die wichtigsten Ergebnisse des Praxisversuchs

  • Die Sauen, die fermentiertes Futter erhielten, setzten die gleiche Anzahl Ferkel ab. Jedoch wiesen diese Ferkel ein um durchschnittlich 215 g höheres Absetzgewicht auf. Dies ist unter anderem auf das um durchschnittlich 33 g höhere Geburtsgewicht pro Ferkel zurückzuführen. Außerdem konnten geringere Schwankungen des Geburtsgewichts festgestellt werden. Damit sind die Würfe bei der Geburt uniformer und schwerer.
  • Die Sauen, die fermentiertes Futter erhielten wiesen am Ende des Zyklus (Tragzeit und Laktation) ein Körpergewicht auf, das ca. 6 Kilogramm höher war als das der Kontrollgruppe. Sie verloren etwas weniger Speck (0,2 mm) und erhielten in diesem Zyklus mehr als 15 Kilogramm weniger Futter.


Kurzum: Sauen, die fermentiertes Futter erhalten, produzieren Ferkel mit höheren Absetzgewichten und verfügen – trotz geringeren Verbrauchs an Trächtigkeits- und Laktationsfutter – über eine bessere Kondition. Mehr Output mit weniger Input also. Dieser Versuch beweist damit erneut, dass Ferm4Farm unter Praxisbedingungen einen Mehrwert zur nachhaltigen Tierhaltung leistet und zu einem nachweisbar besseren Ertrag führt.


Fermentation für jeden Betrieb
Schweinehaltern, die fermentiertes Futter einsetzen wollen, bietet ForFarmers mit dem Ferm4Farm Konzept unterschiedliche Möglichkeiten: Neben der Lieferung von Milchsäurebakterien für die Fermentation im Betrieb können Landwirte auch eine fermentierte Rohstoffmischung oder gebrauchsfertig fermentierte Mischung bestellen. Darüberhinaus bietet ForFarmers konzentrierte Milchsäurebakterien und Nährstoffsubstrat zur eigenen Bakterienanzucht im Betrieb an.

Lesen Sie jetzt, warum Familie Reinke aus Holtrup mit dem Ferm4Farm-Konzept von ForFarmers in die Fermentation startet.


Nachhaltig produzieren mit Ferm4Farm
Während des Fermentationsprozesses entstehen viel Milchsäure und Milchsäurebakterien, die einen positiven Einfluss auf die Darmgesundheit haben. Dadurch treten deutlich weniger Probleme mit Salmonellen und E. Coli auf. Auch die Verdaulichkeit der Rohstoffe nimmt durch die Fermentation zu. Kunden stellen eine niedrigere Futterverwertung fest, weil das Futter effizienter verwertet wird. Dies führt zu einer N- und P-Reduzierung und trägt zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei.
 

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Informationen zu den unterschiedlichen Anwendungsformen des Ferm4Farm-Konzeptes in der Praxis erhalten Sie bei Ihrem Spezialberater Schwein von ForFarmers. 

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