For the Future of Farming
26-02-2016

„Gildehoen“ nahezu antibiotikafrei

Niederländische Geflügelhalter setzen bei Masthähnchen des „Gildehoen-Konzeptes“ nahezu keine Antibiotika ein. Aus einer Studie von ForFarmers geht hervor, dass die Tagesdosis für Tiere im vergangenen Jahr weit unter eins lag. „Damit leisten diese Geflügelhalter einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und gesunden Geflügelhaltung“, so Rinze Exterkate, Marketingmanager Mastgeflügel bei ForFarmers.

 

Bei dem „Gildehoen-Konzeptes“ steht das Wohl des Tieres im Mittelpunkt. Die Besatzdichte ist gegenüber der konventionellen Haltung deutlich geringer. Neben Tageslicht können die Tiere stets über Material zum Scharren und Spielen verfügen. Das fördert ihre Aktivität. Darüber hinaus wird nicht nur Fertigfutter angeboten, sondern auch Getreide ausgestreut. Auf diese Weise wird das natürliche Verhalten der Tiere zusätzlich stimuliert.

 

Angenehmes Arbeiten

„Gildehoen-Hähnchen“ wachsen langsamer und werden länger gehalten. Geflügelhalter empfinden das Arbeiten nach diesem Konzept als sehr angenehm, denn nur sehr selten treten Krankheiten auf. Hieraus resultiert einer der größten Vorteile dieses Konzeptes: Ein deutlich niedrigerer Antibiotikaverbrauch. Laut der ForFarmers-Studie lag die Tagesdosis bei dem „Gildehoen-Hähnchen“ im Jahr 2015, wie auch im Vorjahr, unter 0,5. Im Vergleich dazu betrug die Tagesdosis in der konventionellen Mast im Jahr 2014 durchschnittlich 15,1. Die Erfahrungen, die ForFarmers mit den Hähnchen in diesem Konzept sammelt, werden natürlich auch in der konventionellen Hähnchenmast genutzt. So setzt ForFarmers seinen Anspruch an Nachhaltigkeit und Gesundheit auch in der traditionellen Tierhaltung fort.

 

Tagesdosis für Tiere

Der Begriff der „Tagesdosis“ ist ein Standardmaß für den Antibiotikaeinsatz. Es basiert auf der registrierten Dosis eines Arzneimittels für die am häufigsten vorkommende Erkrankung bei einer bestimmten Tierart.

 

„Gildehoen-Konzept“
„Gildehoen“ ist ein Konzept für langsam wachsende Masthähnchen, bei dem ForFarmers mit der Brüterei Morren und der Schlachterei Esbro zusammenarbeitet. ForFarmers verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung im Bereich langsam wachsende Masthähnchen und ist in der Lage, mit dem „Forza WelFair“- Konzept Futter und Beratung für alle „WelFair“-Label zu liefern. Nach dem erfolgreichen Start der Kooperation mit der Kükenbrüterei Morrel im Jahr 2010 wurde 2015 auch der Brutbetrieb Probroed als Lieferant von „Gildehoen-Eintagsküken“ zugelassen.

 

ForFarmers möchte ein Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften sein. Das Unternehmen stellt hohe Anforderungen an die effiziente Produktion seiner Tierfutter sowie die Entwicklung von Produkten und Konzepten, die eine gesündere und bessere Verwertung durch das Tier ermöglichen (Optimierung der Futtereffizienz). Hierdurch leistet ForFarmers einen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion. Das „Gildehoen-Konzept“ unterstreicht, dass nachhaltiges Wirtschaften bei ForFarmers gelebt wird.

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