For the Future of Farming
11-07-2016

ForFarmers macht Fortschritte bei sojafreien Futtermitteln

ForFarmers, Marktführer in der europäischen Tierfutterbranche, macht Fortschritte bei der Entwicklung von Futtermitteln mit weniger oder sogar ohne Soja. Dies steht im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsansatz des Unternehmens und gesellschaftlichen Bedenken zum Einfluss bestimmter Rohstoffe auf die Umwelt. Forschungen von ForFarmers haben ergeben, dass es grundsätzlich möglich ist, sojafreie Futtermittel zu produzieren. Die Verwendung alternativer Rohstoffe gewährleistet den Erhalt der benötigten Tierleistung und  gesundheit. Sojafreies Futter wird derzeit in begrenztem Umfang ausschließlich in speziellen nachhaltigen Konzepten eingesetzt.


Verbraucher bevorzugen mehr und mehr Produkte, die nicht nur erschwinglich, sicher und hochwertig sind, sondern auch regional und verantwortungsvoll hergestellt werden. Die europäische Futtermittelindustrie greift derzeit – unter anderem – auf Proteinquellen aus dem Import, wie etwa Soja, zurück. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsziele führt ForFarmers Forschungsstudien zur Entwicklung von sojafreiem bzw.  armem Futter zu annehmbaren Preisen und mit gleicher oder besserer Leistung als herkömmliches Futter durch.


Aufbauend auf zahlreichen Forschungsprojekten, die sowohl in landwirtschaftlichen Großbetrieben als auch Forschungseinrichtungen durchgeführt wurden, kam ForFarmers zu dem Schluss, dass es tatsächlich möglich ist, sojafreies Futter für Legehennen herzustellen. Innovation Manager Albert Dijkslag erklärt: „Legehennen sojafrei zu ernähren ist möglich, doch man muss auf alternative, kostspieligere Proteinquellen zurückgreifen, um die Leistung der Tiere auf dem gleichen Level zu halten. Diese Studien sowie die schon auf diesem Gebiet gesammelten Erfahrungen haben es uns bereits ermöglicht, sojafreie Tierfuttermittel für diesen Sektor zu produzieren.“


Bei Masthähnchen ist die Herausforderung wesentlich größer, da sie ein qualitativ höherwertiges Protein als Legehennen benötigen. „Auch wenn es uns gelungen ist, durch den Einsatz der richtigen Alternativrohstoffe eine sojafreie Nahrung zusammenzustellen, mit der die gleichen Leistungsniveaus erreicht werden, sind noch weitere Forschungen zu den genauen Ersatzquellen für Protein erforderlich“, wie Futterexperte Theo Schamp erläutert.


ForFarmers prüft auch Möglichkeiten, sojafreies Futter für Produktionssysteme von Schweinefleisch in bestimmten Einzelhandelskonzepten zu entwickeln. Rinderbetriebe (zb Milchvieh- oder Mastbullenbetriebe) können sojafreie Nahrung zusammenstellen, indem sie selbst mehr proteinreiches Rohfutter anbauen und dies um sojafreie Proteinquellen ergänzen.


Damit der Einsatz sojafreier Nahrung ausgebaut wird, bedarf es eines anderen integrierten Ansatzes in der gesamten Lieferkette, bei dem die höheren Futterkosten und weitere Nachteile wie höhere Phosphatemissionen, größerer CO2-Fußabdruck und die Tatsache, dass mehr Land für den Anbau der Rohstoffe benötigt wird, Berücksichtigung finden. Daher rechnet das Unternehmen nicht damit, dass sojafreie Futtermittel in nächster Zeit in größerem Umfang produziert oder verwendet werden, weshalb sein Fokus aktuell auf der verantwortungsvollen Beschaffung von Soja liegt. ForFarmers treibt jedoch seine Forschungsaktivitäten weiter, um Futtermittel zu entwickeln, die kein Soja enthalten, und arbeitet aktiv mit Lieferkettenpartnern zusammen, um Lösungen für diese Marktkonzepte zu finden. Die nächsten Schritte bei diesen Aktivitäten haben somit zum Ziel, die bestehenden Nachteile zu verringern, da ForFarmers entschlossen ist, weiter nach Möglichkeiten zu suchen, wie die Nahrungsmittelproduktion nachhaltiger gestaltet werden kann.

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